ANTIKE

WICHTIGER HINWEIS: Wegen Umbaumaßnahmen sind der der 1. Stock (Sammlungen Steinzeit und Metallzeiten), der 2. Stock (Sammlungen Antike, Römer, Alamannen, Frühes Mittelalter und Mittelalterliche Skulpturen) und der Kunstkammerturm geschlossen. ...mehr

In der Antikensammlung werden Objekte aus dem Mittelmeerraum gezeigt, die einen Zeitraum vom 13. Jahrhundert vor bis zum 3. Jahrhundert nach Christus umfassen. Sie erlauben einen Blick in die Welt der Hochkulturen des Mittelmeerraumes. Das Spektrum der Sammlung reicht von der Bronzezeit über die Blütezeit Griechenlands und die Etrusker bis zum Imperium Romanum. Zu sehen sind z.B. Griechische Skulpturen, römische Wandmalerei, etruskische Kleinkunst oder Mumienporträts aus Ägypten.
Zugleich bietet die Antikensammlung eine Ergänzung zur Landesarchäologie, indem sie etwa die klassisch-römischen Objekte den provinzialrömischen Funden gegenüberstellt oder griechische Keramikgefäße zeigt, die auch bei den Kelten in Südwestdeutschland zu finden sind.

Eirene

Mumienporträt der Eirene

Ägypten, 40/50 n. Chr.

Mumienporträts gehören zu den eindrucksvollsten Bildnissen der Antike, die seit Beginn ihrer Entdeckung die Betrachter faszinieren. Die auf dünnen Holztafeln gemalten Bildnisse waren in den Kopfbereich der Mumien eingepasst. Gelegentlich erlauben Inschriften die Benennung der Verstorbenen, wie im Falle des Porträts einer jungen Frau namens Eirene.

Fresko

Römisches Fresko einer Harfenspielerin

Italien, vermutlich Boscoreale, um 50 n. Chr.

Das Fresko war Bestandteil der Wandmalerei eines Raumes einer römischen Villa am Fuße des Vesuvs, die Darstellungen mit erotischen Charakter zeigt, wie etwa die Harfenspielerin, deren dünnes Untergewand von der rechten Schulter geglitten ist. Die gewählten Motive lassen darauf schließen, dass die Wandmalerei einst ein Schlafzimmer schmückte.

Alexander der Große

Alexander der Große

Ägypten, vermutlich Alexandria, 2. Hälfte 2. Jh. v. Chr.

Alexander der Große gilt als einer der bedeutendsten Feldherren der Geschichte, der auch nach seinem Tod noch große Verehrung genoss, weshalb das Gros seiner Bildnisse posthum geschaffen wurden. Der heldenhafte Mut, das „Löwenhafte“ Alexanders wurde dabei durch die mit den über der Stirn hochgeworfenen Strähnen zum Ausdruck gebracht.