Römer

Die Dauerausstellung „Römer in Württemberg“ bietet einen Überblick über Südwestdeutschland zur Zeit der Römer, das heißt vom 1. bis zum 4. Jahrhundert nach Christus. In verschiedenen Themenbereichen werden dabei sämtliche Aspekte des damaligen Lebens in einer Grenzprovinz des Römischen Reiches beleuchtet. Die Exponate bieten einen Einblick in das alltägliche Leben, das Militär, in Wirtschaft und Handel, Handwerk und Kunsthandwerk sowie in Religion und Jenseitsglauben und schließlich werden auch die Einfälle der Germanen und der allmähliche Rückzug der Römer aus dem rechtsrheinischen Gebiet thematisiert.

Gesichtshelm

Gesichtshelm

Pfrondorf, 2./3. Jh. n. Chr.

Der dreiteilige Gesichtshelm bestehend aus Kalotte, Gesichtsmaske und Visier ist ein Glanzstück der Provinzial- römischen Sammlung des Landesmuseums; er zählt zu den besterhaltendsten seiner Art. Helme wie dieser wurden nicht im Kampf, sondern von römischen Reitersoldaten bei Paraden und Turnieren getragen.

Schatzfund von Isny

Schatzfund von Isny

4. Jh. n. Chr.

Im 3. und 4. Jahrhundert war der Norden des römischen Reiches durch Raubzüge von Germanen bedroht. Die Bewohner versteckten ihr Hab und Gut mit dem Ziel, dieses wieder zu bergen, was häufig nicht mehr gelang wie im Falle des Schatzfundes von Isny, der im Jahre 305 n. Chr. vor den Germanen in Sicherheit gebracht wurde.

Mercur

Mercur

Öhringen, 2./3. Jh. n. Chr.

Mercur war einer der beliebtesten Götter im römischen Südwest- deutschland. Neben seiner Funktion als Götterbote und Begleiter der Reisenden, galt er auch als Mehrer der Finanzen. Demgemäß wurde er von Kaufleuten und Händlern aber auch von Dieben verehrt. Statuetten wie diese wurden dem jeweiligen Gott in Heiligtümer geweiht oder waren in Hausaltären aufgestellt.