Chinesischer Fo-Hund, weiß glasiertes, unbemaltes Porzellan

Chinesischer Fo-Hund, weiß glasiertes, unbemaltes Porzellan. Königliche Porzellanmanufaktur Meißen, 2. Hälfte 19. Jhdt. Inventarnr. L 1969/271

Der Porzellanhund wurde 1969 dem Landesmuseum Württemberg als Dauerleihgabe des Bundes übergeben. Ursprünglich befand er sich in der Privatsammlung von Dr. Hans Posse (1879-1942), dem Leiter der Dresdner Gemäldegalerie und des sogenannten "Führermuseums Linz". Nach dem Tod Posses 1942 erwarb das "Führermuseum Linz" dessen Sammlung. Wann und wo Hans Posse diesen Hund erworben hatte, ist bis heute unbekannt.

Provenienzforschung im Landesmuseum Württemberg


Seit Oktober 2009 ist Frau Dr. Anja Heuß im Landesmuseum Württemberg und in der Staatsgalerie Stuttgart als Provenienzforscherin tätig. Ihre Stelle wird jeweils zur Hälfte aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der AfP (der Arbeitsstelle für Provenienz-recherche/-forschung am Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz) finanziert. In einem ersten Schritt werden die seit 1933 erworbenen Objekte der kunst- und kulturgeschichtlichen Abteilung überprüft, um verfolgungsbedingt entzogene Objekte zu identifizieren. Neben den durch Kriegsverluste leider stark dezimierten Inventarakten sind Auktionskataloge und Archivgut (u. a. im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, im Landesarchiv Ludwigsburg und im Wirtschaftsarchiv Hohenheim) wichtige Quellen für die Erforschung der Provenienz von Objekten im Landesmuseum Württemberg.

Kontakt:
Dr. Anja Heuß
Provenienzforschung
Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss
Schillerplatz 6
D-70173 Stuttgart
Email: anja.heuss@landesmuseum-stuttgart.de
Fax: +49 (0)711 89 535 202

Informationen über verfolgungsbedingt entzogene Objekte, die bislang in den Sammlungen des Landesmuseums Württemberg gefunden werden konnten, finden Sie hier. Diese Veröffentlichung wird fortlaufend ergänzt.