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Saucenlöffel

Saucenlöffel, Henry van de Velde (1863-1957), Weimar 1903

Saucenlöffel

Henry van de Velde (1863-1957), Weimar 1903

Henry van de Velde (1863-1957) beschäftigte sich ab 1902 intensiver mit der Gestaltung von Bestecken. Ausschlaggebend war der Auftrag für die 353-teilige Silberausstattung für die Tafel, die die Thüringer Beamtenschaft dem Großherzogspaar von Sachsen-Weimar und Eisenach 1903 zur Hochzeit schenkte. Das Resultat, das „Model I“, für eine kleinere Tafel von zwölf Personen wurde in Zusammenarbeit mit dem Hofjuwelier Theodor Müller und der Bremer Silberwarenfabrik Koch & Bergefeld ausgeführt. Nur so war es möglich, innerhalb kürzester Zeit den Auftrag fristgerecht bis zum Hochzeitstermin zu erfüllen. Aus dieser ursprünglich unikalen Serie entstand ein eigenständiges Besteckmuster, das von der Kundschaft stark nachgefragt und noch bis in die 1930er Jahre in Bremen produziert wurde.

Der Saucenlöffel wird im Depot aufbewahrt.

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