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Rosenkranz

Rosenkranz

Rosenkranz

vermutlich in Schwäbisch Gmünd hergestellt
1. Hälfte 19. Jahrhundert

Rosenkränze, wie wir sie heute kennen, gibt es seit gut 500 Jahren. Sie bezeichnen sowohl das Gebet als auch die Perlenschnur, die als Gebetshilfe für die Katholiken dient. Die Perlenschnur ist unterteilt in Zehnergruppen, die für das „Ave Maria“ stehen und mit dem „Ehre sei dem Vater“ abgeschlossen werden. Dazwischen stehen die größeren Paternoster-Perlen, anhand derer das „Vaterunser“ gebetet wird. In jedes „Ave Maria“ einer solchen Zehnergruppe - eingerahmt von „Vaterunser“ und „Ehre sei dem Vater“ – wird dasselbe „Geheimnis“ eingefügt. Als Geheimnisse werden die einzelnen Lebensstationen Christi beschrieben. Der Rosenkranz ist eine anerkannte Ausdrucksform der Volksfrömmigkeit, dessen Gebet Wunder zugeschrieben werden und zu Anlässen wie Karfreitag, Fronleichnam, als Totengebet und im Marienmonat Mai sowie im Rosenkranzmonat Oktober im Besonderen gebetet werden.

Der Rosenkranz wird im Depot aufbewahrt.