
Detail aus der Gesichtsmaske eines Sarges, 1550–1070 v. Chr, Museum Schloss Hohentübingen, Tübingen

Ursprünge der Mumifizierung
Der erste Bereich erklärt, warum überhaupt im Alten Ägypten mumifiziert wurde: Glaubens- und Jenseitsvorstellungen, aber auch geographisch-klimatische Bedingungen, auf denen das Phänomen der Mumifizierung basiert, werden erläutert.
Vom Diesseits ins Jenseits
Die Ausstellungsstationen dieses Bereichs orientieren sich thematisch an den „Lebensphasen“ eines Menschen im Alten Ägypten. Auf den Alltag im Diesseits folgen Leben und Sterben mit der 70 Tage dauernden Herstellung der Mumie. Anschließend werden die Grablegung und die Riten des Totenkults durch die Ahnen thematisiert.
2000 Jahre Mumifizierung im Alten Ägypten
Anhand mehrerer Mumien wird hier ein Überblick über die unterschiedlichen Ausprägungen der Mumifizierung im letzten Jahrtausend v. Chr. bis zum zu ihrem Ausklang im ersten Jahrtausend n.Chr. vermittelt. Die Ägypter entwickelten immer perfektere Techniken, die von einem erstaunlichen Wissen und hoher Kunstfertigkeit zeugen.
Die Welt der Tiermumien
Die Zeitreise ins Alte Ägypten endet mit einem Ausflug in die altägyptische Tierwelt: Krokodile, Katzen, Falken, Fische u.a. Tiere wurden wie Menschen mumifiziert und beispielsweise als Opfergabe den Göttern geweiht. Eine vom Landesmuseum Württemberg weltweit erstmals durchgeführte hochauflösende 3D-Computertomographie eines Ibis-Vogels gewährt dabei spektakuläre Einblicke ins Innere einer Tiermumie.