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Alt- und Mittelsteinzeit

Alt- und Mittelsteinzeit

Den Schwerpunkt der Sammlung von mehreren hunderttausend Artefakten aus Feuerstein als nahezu unvergängliche Zeugnisse früher Menschen in Südwestdeutschland bilden Funde aus Ausgrabungen des 20. Jahrhunderts. Hinzu kommen Lesefunde vor allem aus mittelsteinzeitlichen Fundplätzen, die ehrenamtlichen Sammlern zu verdanken sind. Alt- und Mittelsteinzeit stellen jene Epochen dar, in denen Vorfahren von uns Heutigen, dann unsere aus Afrika stammende Art selbst, als Jäger und Sammler erste Spuren ihres Daseins im Boden hinterließen.

Die ältesten Belege mit einem Alter von 240.000 Jahren stammen aus den ehemaligen Travertinbrüchen beim heutigen Bad Cannstatt. Lebte diese Jagdgemeinschaft in einer Warmzeit, ist die Geschichte der nachfolgenden Neandertaler eng mit der letzten Eiszeit verbunden. Dokumentiert sind vor allem Höhlenfunde von der Schwäbischen Alb, so aus der Großen Grotte oder der Heidenschmiede. Zu den bedeutendsten Objekten der Sammlung zählen jedoch zweifellos die weltweit ersten Kunstwerke, die der moderne Mensch vor 35.000 - 40.000 Jahren in wenigen Höhlen der Schwäbischen Alb fertigte.

Ausgewählte Objekte

Faustkeil

Heidenheim, Heidenschmiede,
circa 70.000 bis 50.000 Jahre alt


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Adorant

Geißenklösterle,
circa 40.000 bis 35.000 Jahre alt


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Mammut

Geißenklösterle,
circa 35.000 Jahre alt


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Harpunenspitzen

Alb-Donau-Kreis,
circa 12.000 Jahre alt


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