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Eisenzeit

Eisenzeit

Das Landesmuseum Württemberg besitzt mit seinen überaus reichen Funden aus der Hallstatt- und Latènekultur eine der bedeutendsten eisenzeitlichen Sammlungen Europas. Die ältesten Sammlungsbestandteile wurden bereits im Jahr 1608 (Asperg) und 1609 (Winterlingen) in die herzogliche Kunstkammer aufgenommen.

Die reich verzierte Grabkeramik der Hallstattkultur (800 bis 450 v. Chr.) gehört zu den schönsten Töpfereierzeugnissen der süddeutschen Vorgeschichte überhaupt. Mit dem „Krieger von Hirschlanden", den Funden von der „Heuneburg“ und dem „Fürstengrab“ von Hochdorf hat das Museum die Highlights und Schlüsselfunde der älteren vorrömischen Eisenzeit Mitteleuropas schlechthin in der Sammlung. Keltisch und fremdartig zugleich wirkt der Silberring von Trichtingen. Die hölzernen Tierfiguren aus der spätkeltischen Viereckschanze von Fellbach-Schmiden sind das Werk eines einheimischen Schnitzers, der sein Handwerk meisterlich verstand.

Ausgewählte Objekte

Goldene Halsreifen

Württemberg,
2. Hälfte 6. Jh. v. Chr.


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Janusköpfige Stele

Holzgerlingen,
4. bis 2. Jh. v. Chr.


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Tierfiguren

Fellbach-Schmiden,
Spätelatènezeit, 127 v. Chr.


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Silberring

Trichtingen,
Spätlatènezeit, 1 Jh. v. Chr.


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