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Halsreifen

Goldene Halsreifen aus Württemberg

Goldene Halsreifen aus Württemberg

2. Hälfte 6. Jh. v. Chr.

Das Hauptverbreitungsgebiet der Goldhalsreifen liegt in Südwestdeutschland, der Nordwestschweiz und in Ostfrankreich, wo sie sich in der Umgebung der „Fürstensitze“wie der Heuneburg oder dem Hohenasperg konzentrieren. Die Regelhaftigkeit, mit der sie in den Gräbern der frühkeltischen Elite auftreten, und ihre häufige Kombination mit anderen Prestigebeigaben lässt sie als eine Art Standesabzeichen erscheinen, das überregional Gültigkeit hatte und dessen Tragen möglicherweise streng reglementiert war. Die goldenen Halsreifen trugen entscheidend dazu bei, diesen Bestattungen schon im 19. Jahrhundert die Bezeichnung „Fürstengräber" zu verleihen.

Einige der Goldhalsringe sind in der Schausammlung „LegendäreMeisterWerke“ zu sehen.

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