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Jungsteinzeit

Jungsteinzeit

Zu den ältesten Beständen gehören Steinbeile, deren Form und Materialität bereits früh Aufmerksamkeit und Neugierde hervorriefen. Noch teilweise aus dem 19. Jahrhundert stammen mehrere hundert Steinbeile, Feuerstein- und Knochengeräte, die Sammler an den Ufern des Bodensees in Pfahlbauten zusammentrugen. Doch erst die wissenschaftliche Beschäftigung in den 1920er Jahren führte zum Anwachsen der Sammlung. So wurden damals der Goldberg im Nördlinger Ries wie auch die Moorsiedlungen des Federsees durch Ausgrabungen erforscht.

Bis 2002 wuchs so der Bestand kontinuierlich an. Er reicht von kleinen verzierten Scherben als Erstnachweis einer steinzeitlichen Siedlung bis hin zu einer mehrere hundert Fundnummern umfassenden Funddokumentation aus großen Siedlungsgrabungen. Zeitlich umspannt er nahezu 3.500 Jahre von den Anfängen, als vor 7.500 Jahren aus Jägern und Sammlern Bauern wurden, über die Pfahlbauten und Moorsiedlungen zwischen Donau und Bodensee bis hin ins späte 3. Jahrtausend vor Christus, in dem die Stein- durch die Bronzezeit abgelöst wird.

Ausgewählte Objekte

Butte

Bad Cannstatt,
um 5.100 v. Chr.


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Kupferproduktion

Schreckensee/ Goldberg im Ries,
um 3.600 v. Chr.


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Michelsberger Keramik

Heilbronn,
um 3.600 v. Chr.


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Dolchklinge

Bodensee,
circa 3.000 v. Chr.


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