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Klassische Antike

Klassische Antike

Die Anfänge der Sammlung gehen auf Friedrich I. zurück, der von seiner Reise durch Italien (1599-1600) Antiken nach Stuttgart mitbrachte. Nach geringem Zuwachs in der Folgezeit, gingen im 19. Jahrhundert verschiedene Privatsammlungen, darunter zahlreiche Vasen, in die „Königliche Staatssammlung Vaterländischer Kunst- und Altertumsdenkmale“ über.

1907 erfolgte die Schenkung Ernst von Sieglins mit zahlreichen Objekten aus dem griechisch-römischen Ägypten – darunter Marmorbildnisse, Mumienporträts, Bronzen und Terrakotten höchster Qualität. Im Jahre 1959 wurde der Bestand an antiken Bronzen durch den Erwerb der Sammlung Scheufelen beachtlich vergrößert. Mit gezielten Ankäufen in den 1960ern und 1970ern, darunter vor allem Kaiserporträts, sollten Lücken in der Sammlung geschlossen werden. Der Erwerb der antiken Gläser der Sammlung Ernesto Wolf in den Jahren 1997/1998 und 2003 versetzte das Landesmuseum schließlich in die Lage, eine der bedeutendsten Glassammlungen der Welt sein Eigen zu nennen.

Zu den Beständen der Sammlung zählen auch über 600 Aegyptiaca, die als Dauerleihgabe der Universität Tübingen zur Verfügung gestellt wurden.

Römisches Fresko

Italien, vermutlich Boscoreale,
um 50 n. Chr.


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Alexander der Große

Ägypten, vermutlich Alexandria,
2. Hälfte 2. Jh. v. Chr.


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Mumienporträt der Eirene

Ägypten, 40/50 n. Chr.


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Krateriskos

Fundort unbekannt, 18. Dynastie, Mitte 14. Jh. v. Chr.


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