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Alexander der Große

Alexander der Große

Alexander der Große

Ägypten, vermutlich Alexandria
2. Hälfte 2. Jh. v. Chr.

Alexander der Große gilt als einer der bedeutendsten Feldherren der Geschichte. Auch nach seinem Tod genoss er große Verehrung, weshalb das Gros seiner Bildnisse posthum geschaffen wurde. Der heldenhafte Mut, das „löwenhafte“ Alexanders wurde in seinen Porträts gemäß der antiken Bildsprache durch über der Stirn hochgeworfene Strähnen zum Ausdruck gebracht.

Das Landesmuseum ist im Besitz von vier Alexander-Darstellungen, die aus der Sammlung des Stuttgarters Ernst von Sieglin stammen. Ernst von Sieglin war zu Beginn des 20. Jahrhunderts einer der großen Mäzene der Stadt und finanzierte Ausgrabungen in Ägypten. Dadurch gelangte er in den Besitz einer wertvollen Sammlung, die er durch den Erwerb von Antiken im Kunsthandel und den Ankauf von Privatsammlungen erweiterte. Ein Teil seiner Sammlung schenkte er König Wilhelm II., der diesen wiederum der „Staatssammlung Vaterländischer Altertümer“ überantwortete.

Das Porträt befindet sich bis zur Neuaufstellung der Antikensammlung im Depot.

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