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Römerzeit

Römerzeit

Die Sammlung römischer Objekte aus Württemberg geht auf 1584 zurück, als der Marbacher Präzeptor Studion Herzog Ludwig mehrere Steindenkmäler schenkte, der sie im Lusthaus aufstellen ließ. 1670 ordnete Eberhard III. an, alle Funde nach Stuttgart abzugeben. Nach und nach wuchsen die Bestände, vor allem ab den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts, als die ersten staatlich finanzierten Ausgrabungen erfolgten.

Obwohl Südwestdeutschland nur etwas mehr als zwei Jahrhunderte Teil des Imperium Romanum war, haben die Römer eine Fülle von Zeugnissen hinterlassen, die umfassend über das Leben am Rande des Reiches informieren: Von den frühesten Zeugnissen aus den Kastellen an der Donau, über die zahlreichen Funde aus den zivilen Siedlungen und Gutshöfen sowie den Kastellen am Limes bis hin zu den Funden aus dem spätantiken Kastell Vemania bei Isny.

Zu den Beständen des Landesmuseums Württemberg zählen auch rund 1.300 Steindenkmäler, von denen etwa 100 im Römischen Lapidarium im Neuen Schloss ausgestellt sind. Damit verfügt das Landesmuseum über eine der größten und auch ältesten Sammlungen römischer Steindenkmäler in Deutschland.

Bitte beachten

Das Römische Lapidarium ist bis 1.7.2015 geschlossen.

Gesichtshelm

Pfrondorf,
zweite Hälfte 2./3. Jh. n. Chr.


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Medusa-Mosaik

Mengen, 2./3. Jh. n. Chr.


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Schatzfund

Aus dem Kastell Vemania bei Isny,
3./4. Jh. n. Chr.


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Genius

Bad Wimpfen,
2./3. Jh. n. Chr.


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