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Kunsthandwerk

Die kunsthandwerkliche Sammlung des Landesmuseums Württemberg ist aus zwei unterschiedlichen Museen hervorgegangen. Der landeskundliche Bestand der „Königlichen Staatssammlung Vaterländischer Kunst- und Altertumsdenkmale“ erhielt durch Übernahmen aus dem ehemaligen Landesgewerbemuseum Stuttgart ein überregionales Gegengewicht.

Beim älteren Kunsthandwerk liegen Schwerpunkte auf der italienischen Majolika des 16. Jahrhunderts, der deutschen Fayence des Barock und dem Ludwigsburger Porzellan. Die Glassammlung zählt seit dem Erwerb der Sammlung Ernesto Wolf zur Weltspitze. Im Bereich der Metallarbeiten entwickelte sich Stuttgarter Silber zu einem wichtigen Sammelgebiet.

Das neuere Kunsthandwerk hat im Bereich der Keramik Schwerpunkte bei Prunkvasen des 19. Jahrhunderts, im Jugendstil und moderner Unikatkeramik. Neben Glasserien aus allen führenden Glashütten des 19. Jahrhunderts umfasst die Sammlung auch zahlreiche Werke der Glasklasse von Wilhelm von Eiff an der Stuttgarter Kunstgewerbeschule. Die württembergische Metallproduktion bildet das zentrale Sammelgebiet mit zahlreichen Objekten des Historismus und des Jugendstils.

Ausgewählte Objekte

Reliquienkreuz

Süddeutschland, kurz nach 1422


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Majolikaschale

Faenza oder Verona, um 1560


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Glasbecher

Nürnberg, datiert 1666


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Prunkvase

Ludwigsburg, um 1760–65


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Pflanzen am Ufer

Büdingen-Düdelsheim, 1998


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Kaffe- und Teeservice

Franz Boeres (1872-1956), Heilbronn, 1910


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Trude Petri Service

Berlin 1931, Ausführung nach 1945


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Königspokal

Stuttgart, 1914


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