AAA | Drucken

 

Kunstkammer und Kronschatz

Kunstkammer und Kronschatz

Die Kunstkammer bildet den Sammlungskern des Landesmuseums Württemberg. Ihre früheste Erwähnung 1596 fällt in die Regierungszeit Herzog Friedrichs I. Unter ihm und seinem Nachfolger galt der Stuttgarter Hof als einer der glänzendsten in Deutschland. Eine repräsentative Kunstkammer, damals ein Prestigeobjekt, durfte hier natürlich nicht fehlen.

Phantasievoll ersonnene kunsthandwerkliche Arbeiten höchster Virtuosität, gleichsam Wunder aus Menschenhand, wetteifern mit Wundern der Natur, etwa seltenen Muscheln, Straußeneiern oder Kokosnüssen. Indem ein Fürst solche exotischen, aus weiter Ferne nach Europa transportierten Kostbarkeiten in seine Sammlung einreihte, hatte er indirekt teil an der Erforschung der Welt und dem stetig wachsenden Wissen über sie.

Der württembergische Kronschatz ging nach dem Ende der Monarchie in Landesbesitz über.

Ausgewählte Objekte

Muschelschale aus Jade

Werkstatt des Girolamo Miseroni, Mailand, um 1590–1600


mehr

Stuttgarter Kartenspiel

Südwestdeutschland, um 1430


mehr

Federschild

Mexiko, vor 1521


mehr

Königskrone

Stuttgart, 1797, 1809/13 und 1820/21

 


mehr

Mehr über die Kunstkammer

Geschichte der Kunstkammer

Kunstkammer der Herzöge von Württemberg


mehr

Kunstkammer

DFG fördert Kunstkammerforschung


mehr