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Möbel

Möbel

Die Möbelsammlung des Landesmuseums Württemberg hat vor allem kulturgeschichtliche Bedeutung, denn sie enthält bekannte Kunstwerke aus den zerstörten Prachtbauten der Residenz Stuttgart: einen Musiktisch aus der herzoglichen Kunstkammer im alten Lusthaus, einen Prunktisch aus dem Alten Schloss, ein Nähkästchen der Herzogin Sophie Dorothea, das ihre Tochter nach St. Petersburg mitnahm, als sie den russischen Zaren heiratete sowie die Schreibtische der Könige Friedrich und Wilhelm II. von Württemberg.

Einen weiteren Teil der Sammlung bilden die vom Landesgewerbeamt übernommenen Bestände. Sie sind so umfangreich und vielfältig, dass sie einen guten Überblick über die vielfältige Formensprache der Möbelkunst geben können.

Aus dem Bestand an den Möbeln aus dem 20. Jahrhundert ragen die Möbel des Künstlers und Designers Bernhard Pankok sowie Hauptwerke des französische Art Déco heraus. Eng mit Stuttgart verbunden sind Möbel, die im Zusammenhang mit der Kunstgewerbeschule oder der Weißenhofsiedlung entstanden, aber auch Zeugnisse der württembergischen Möbelproduktion, die auf den Weltausstellungen in Paris und St. Louis präsentiert wurden.

Ausgewählte Objekte

Schreibschrank

Johannes Mayer (1667-1743),
Stuttgart, um 1720/30


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Zimmermonument

Stuttgart, 1801


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Zierschrank Monza

Bernhard Pankok (1872-1943),
Kunstgewerbeschule Stuttgart 1925


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Sessel „Tail 13 A"

Heinz Witthoeft (geb. 1935)
Stuttgart


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