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Münzkabinett

Als eine ehemalige Kollektion der württembergischen Herzöge zählt das Münzkabinett zu den ältesten Sammlungen, die im Landesmuseum Württemberg aufbewahrt werden. Seine Bestände umfassen heute rund 120.000 Objekte, vor allem Münzen und Medaillen, aber auch Prägewerkzeuge, Papiergeld, etwa 500 Siegelstempel und -abgüsse, rund 430 geschnittene Steine (Kameen und Gemmen) sowie gut 180 Orden und Ehrenzeichen.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf den Münzen und Medaillen Südwestdeutschlands, insbesondere auf den Geprägen des Hauses Württemberg und seiner Nebenlinien. Daneben werden auch die Ausgaben der geistlichen und weltlichen Territorien bewahrt, die später im Königreich Württemberg aufgingen, wie die Fürstpropstei Ellwangen, die Grafschaft Hohenlohe oder die Reichsstadt Ulm. Zum Württemberg-Bestand gehören zudem Medaillen auf Personen und Ereignisse der Region. Die Bestände im Münzkabinett reichen von antiken Prägungen bis zu den neuesten Euromünzen aus der Staatlichen Münze Baden-Württemberg in Stuttgart.

Ausgewählte Objekte

Aureus des Kaisers Domitian

Rom, 88–89 n. Chr.


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Pfennig Kaiser Ludwig des Frommen

Arles, 814–840


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Reitertaler Herzog Ulrichs von Württemberg

1507


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Neujahrsmedaille der Stadt Freudenstadt

Johann Pfister (Stempelschneider), 1627


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