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Spielzeug

Spielzeug ist als Spiegel der Erwachsenenwelt eine kulturhistorische Quelle allerersten Ranges. Gesellschaftliche Werte und Normen zeigen sich hier ebenso wie Erziehungsziele und das Verständnis von Kindheit. Technische Innovationen finden ebenfalls ihren direkten Niederschlag im Spielzeug.

Für Württemberg, dessen Firmen seit Ende des 19. Jahrhunderts eine wichtige Rolle in der Spielzeugindustrie einnehmen, ist die Herstellung von Spielzeug ein wichtiger Teil der Wirtschaftsgeschichte. Folglich wurden bereits im Landesgewerbemuseum Spielsachen gesammelt. Darunter befand sich ein umfangreicher Bestand an künstlerisch wertvollem Spielzeug und Reformspielzeug aus den 1920er Jahren sowie Puppenstuben. Als Geschenk kam die Puppensammlung der Schriftstellerin Tony Schumacher 1919 ans Haus. Der bereits im Landesgewerbemuseum begonnene Erwerb technischen Spielzeugs wurde im Landesmuseum Württemberg mit dem Schwerpunkt Blechspielzeug bzw. Eisenbahnspielzeug verstärkt fortgesetzt.

Ausgewählte Objekte

Bodenläufer

Ellwangen, um 1890


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Dockanne

Ulm, 2. Hälfte 18. Jahrhundert


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Ente

Paul Grießer,
Stuttgart, 1922


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