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Automatenuhr "Strauß und Bär"

Automatenuhr „Strauß und Bär“

Automatenuhr „Strauß und Bär“

Augsburg, 2. Hälfte 16. Jahrhundert

Automatenuhren erfreuten sich in der Spätrenaissance großer Beliebtheit. Diese mechanischen Kunststücke konnten - angetrieben von einem Uhrwerk -Bewegungen ausführen. Die Funktion der Zeitmessung trat hinter die Faszination, Figuren quasi zu verlebendigen, zurück. Läuft die Uhr, rollt der Strauß ständig mit den Augen und schlägt stündlich mit den Flügeln. Der Bär kann unter anderem die Trommel schlagen und den Unterkiefer bewegen. Im Sockel befindet sich das Geh- und das Schlagwerk der Uhr. Ein weiteres, von einer Feder angetriebenes Werk befindet sich im Körper des Straußes. Mittels eines im Bein verlaufenden Drahts sind beide Werke synchronisiert, so dass die Bewegungen des Straußes zum richtigen Zeitpunkt ausgelöst werden.

Die Automatenuhr ist in der Schausammlung „Prunkuhren der Renaissance und wissenschaftliche Instrumente“ im Uhrenkeller zu sehen.

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Digitaler Katalog
Prunkuhren der Renaissance und wissenschaftliche Instrumente