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Kaskett

Kaskett für das herzoglich-württembergische Kapregiment

Württemberg, Ende des 18. Jahrhunderts

Um die hohen Staatsschulden zu verringern, verkaufte Herzog Carl Eugen (reg. 1744–1793) 1786 ein Regiment an die niederländische Ostindien-Kompanie. Die württembergische Einheit wurde am Kap der Guten Hoffnung eingesetzt und erhielt deshalb den Namen „Kapregiment“. Von den 3.200 Mann, die nach Afrika aufbrachen, kamen nur rund 100 zurück. An ihr Schicksal erinnert nicht nur das berühmte „Kaplied“ des Dichters Daniel Schubart (1739–1791), sondern auch dieser Kaskett. Der Helm ist mit dem württembergischen Wappen, dem Schild der Ostindien-Kompanie und dem Doppel-C-Monogramm von Herzog Carl Eugen geschmückt.

Der Helm ist in der Schausammlung LegendäreMeisterWerke“ zu sehen.

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