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Skulptur Herzogs Carl Eugen von Württemberg

Skulptur Herzogs Carl Eugen von Württemberg

Restaurierung der Skulptur Herzogs Carl Eugen

Restaurierung der Skulptur Herzogs Carl Eugen von Württemberg

Die Skulptur des 18. Jahrhunderts zeigt Herzog Carl Eugen von Württemberg im Typus eines römischen Feldherrn. Formal steht die Figur in engem Zusammenhang mit einer Marmorstatue des Herzogs, die dem Hofbildhauer F. Lejeune zuzuweisen ist. Es ist deshalb nicht unwahrscheinlich, dass die Gipsplastik ein Dokument des bildhauerischen Arbeitsprozesses Lejeunes darstellt und aus dessen Werkstatt stammt.

Farbreste in den Vertiefungen der Skulptur verweisen auf eine zeitweilige Fassung der Skulptur oder - in diesem Fall wahrscheinlicher - auf eine Dunkelung der vertieften Partien, um die plastische Erscheinung der Figur zu verstärken. Für die Restaurierung der Figur bedeutete dies besondere Sorgfalt bei der Auswahl einer geeigneten Reinigungsmethode Entsprechend wurden im Vorfeld zahlreiche Reinigungsmethoden erprobt. Nach der Reinigung erschien die Oberfläche deutlich frischer, jedoch nicht blendend weiß wie bei frisch gegossenem Gips. Der abgebrochene Kopf wurde mittels Klebung wieder mit dem Rumpf der Figur verbunden. Lediglich im Bereich der ausgebrochenen Klebefuge wurde eine Kittmasse als Ergänzungsmaterial in die Figur eingebracht. Um eine geeignete Kittmasse zu ermitteln, wurden auf Gips-Probekörpern verschiedenste konfektionierte und selbst hergestellte Massen getestet.

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