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Schuhcremdose

Schuhcremdose

Schuhcremedose „Deutsche Heldencreme von 1914“

Stuttgart-Bad Cannstatt
um 1914

Mit der Vermarktungsidee dieser Schuhcremedose sollte das Nationalgefühl angesprochen werden. Gustav Pazaurek empfand dies aber als Verballhornung der deutschen Reichsfarben und nahm die Dose in die Antibildersammlung des Landesgewerbemuseums als abschreckendes Beispiel auf. „Hurra-Kitsch“ oder „Weltkriegs-Greuel“ waren seine Kategorien zum Einsortieren in seine Systematik schlechten Geschmacks.

Die Schucremedose ist in der Dauerausstellung im Museum der Alltagskultur zu sehen.