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1.000 Euro

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Patenobjekte für 1.000 Euro

Antike Götter, Helden und Kaiser, prächtiger keltischer Schmuck sowie Zauberhaftes aus der Kunstkammer: In dieser Kategorie verbirgt sich eine besondere Auswahl von Exponaten aus den drei Herzstücken unserer Sammlung.


Nichts für Schwächlinge (132)

Nichts für Schwächlinge (132)
Duris-Schale, kurz vor 500 v. Chr.

Diese Kylix, eine elegante, aufwendig bemalte Schale, zeigt einen durchtrainierten Diskuswerfer. Seinen Körper stählte man in der Antike auch, um die Stadt vor Feinden zu schützen – und, ganz wie heute, um mit gutem Aussehen zu beeindrucken.

Nadelköpfe im klassischen Dekor (134)

Nadelköpfe im klassischen Dekor (134)
goldene Nadelköpfe, Schöckingen, um. 500 v. Chr.

Die kostbaren Köpfe der Nadeln sind aus Goldblech gefertigt und gehörtem zum Kopfschmuck der mit ihnen bestatteten jungen Frau. Ganz im Stil der Zeit sind sie mit geometrischem Dekor verziert. In mehreren Zonen sind Kreisaugen, Rauten und Dreiecke mithilfe von Punzen angebracht worden.

Kein Schmuck für Jedermann (135)

Kein Schmuck für Jedermann (135)
Armband, Hochdorf, um 530 v. Chr.

Nicht nur der Hals des „Fürsten" von Hochdorf war mit einem aufwendig gearbeiteten Ring aus Goldblech geschmückt - auch am Arm trug er ein prachtvolles goldenes Armband. Die Oberfläche ist mit runden Kreispunzen verziert.

Gottgleich (137)

Gottgleich (137)
Iuppiterkameo, vermutl. 161-180 n. Chr.

Auf dem kunstvoll gearbeiteten Kameo sind wohl Marc Aurel und seine Frau Faustina Minor zu sehen, die die „Heilige Hochzeit“ von Iuppiter und Iuno nachstellen. Darstellungen wie diese dienten der religiösen Überhöhung der kaiserlichen Herrschaft.

Eine Liebschaft mit List (138)

Eine Liebschaft mit List (138)
Leda und der Schwan, römisch, nach einem Original des 4. Jh. v. Chr.

Um seine Annäherung an die Königstochter Leda zu erleichtern, verwandelte sich der verliebte Zeus in einen Schwan, ließ sich von einem Adler verfolgen und fand als armes gejagtes Tier Schutz in Ledas Schoß. Aus der Verbindung ging die schöne Helena hervor.

Ein früher Tüftler (139)

Ein früher Tüftler (139)
Proportionalwinkel, Augsburg, 1586

Christoph Schissler war einer DER Instrumentenbauer der Neuzeit. Sonnenuhren, Präzisionszirkel, Astrolabien oder Himmelsgloben – dem bayrischen Schwaben war nichts zu schwer. Dieser Proportionalwinkel wurde u.a. zum Teilen von Strecken in einem bestimmten Verhältnis eingesetzt.

Repräsentative Auf(t)ritte für Pferdenarren (140)

Repräsentative Auf(t)ritte für Pferdenarren (140)
Rossstirn, Landshut, 1536

Diese kostbare und detailreich gearbeitete Rossstirn war nicht in erster Linie für den Schutz des Pferdes gedacht, sondern für einen glanzvollen Auftritt für Reiter und Ross.

Schwarz wie Ebenholz … (144)

Schwarz wie Ebenholz … (144)
Tischplatte, Deutschland, 16. Jh.

Edle Materialien wie Ebenholz und Elfenbein, fein ineinander verschlungene Ornamente und zart gezeichnete mythologische Szenen: Diese Tischplatte ist ein besonderes Möbelstück!

„Fürstlicher" Genuss (145)

„Fürstlicher" Genuss (145)
Trinkhorn (eisern), Hochdorf, um 530 v. Chr.

Während die Tafelgäste des Fürsten im Jenseits aus „gewöhnlichen" Trinkhörnern beispielsweise Met genießen konnten, war das größerere eiserne Trinkhorn wohl dem „Fürsten" selbst vorbehalten gewesen. Es war ebenso wie die übrigen Trinkhörner an einem Nagel an der Wand der Grabkammer aufgehängt.

Meisterwerke der Goldschmiedekunst (146)

Meisterwerke der Goldschmiedekunst (146)
Trinkhornbeschläge, Lkr. Ludwigsburg, um 430 v. Chr.

Die meisterlich gearbeiteten Trinkhornbeschläge lassen bereits den Kunststil der beginnenden Latènezeit erkennen. Während eines der Trinkhörner im Schuppendekor noch klassisch-griechische Muster aufnimmt, spielt das andere mit keltischen Wellenranken. Beide Beschläge enden in stilisierten Widderköpfchen mit mandelförmigen Augen und geschwungenen Brauen.