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Kleine keltische Glücksbringer? Ein sagenhaft treuer Gefährte? Oder lieber das unterhaltsame Duo Schildkröte und Schnecke? Wer wird Ihr „Wahrer Schatz“?


Das Beste zweier Helden (88)

Das Beste zweier Helden (88)
Alexander als Herakles (Bronzestatuette), 2./ 1. Jh. v. Chr.

Alexander der Große wurde als der größte Herrscher seiner Zeit angesehen. Diese Statuette zeigt ihn in großer Pose und mit einem Löwenfell über dem Arm, dem Attribut des Heroen Herakles, mit dem er häufig gleichgesetzt wurde.

Sportskanone (95)

Sportskanone (95)
Statuette Diskobol, 4. Jh. v. Chr

Diese Statuette zeigt einen Diskobol, einen Diskuswerfer. Fitness spielte in der Antike eine große Rolle: Die Stadt musste vor Feinden geschützt werden und zudem gehörte sportliche Leistungsfähigkeit zu den Merkmalen moralischer Vollkommenheit. Das berühmteste heutige Erbe dieser Sportsbegeisterung sind die Olympischen Spiele.

Geschnittene Symphonie in Honiggelb (96)

Geschnittene Symphonie in Honiggelb (96)
Gefäß mit Delphinhenkel, Oberitalien, Anfang 16. Jh.

Mit diesem – von außen wie innen – kunstfertig geschnittenen Gefäß bietet sich dem staunenden Betrachter ein virtuoses Meisterwerk der Steinschneidekunst. Das satte Gelb des Chalcedonsteins wetteifert mit den goldemaillierten Fassungen. Den erlesenen Höhepunkt dieses Kunstkammerstückes bildet der mit vielen Rubinen und einem Diamanten besetzte Schlangenring.

Licht ins Dunkel (98)

Licht ins Dunkel (98)
Hekateion, 2. Jh. n. Chr.

Hekate war die Göttin des Mondes, der Übergänge und der Hexerei und wurde als Schutzgottheit verehrt. Kultpfeiler wie dieses Hekateion standen häufig an Straßenkreuzungen sowie en miniature im privaten Raum. Hier diente es als Halter für eine Lampe.

Aus fernen Landen (99)

Aus fernen Landen (99)
schwarzfigurige Keramik, Heuneburg, 6. Jh. v. Chr.

Der Fürstensitz „Heuneburg“ erlebte im frühen 6. Jahrhundert v. Chr. eine große Blütezeit. Es entstand ein Netzwerk weitreichender Handelsbeziehungen – wie diese aus Griechenland importierte Keramik belegt.

Tierische Tarnung (100)

Tierische Tarnung (100)
Io-Kopf, vermutl. 1. Jh. n. Chr.

Io, die Geliebte des Zeus, wurde zum Schutz vor dessen eifersüchtiger Ehefrau Hera in eine Kuh verwandelt. Sichtbar ist das immer noch an den kleinen Hörnchen am Haaransatz.

 

Was bin ich? (104)

Was bin ich? (104)
Oidipus (Bauchamphora), um 530 v. Chr.

Die Bauchamphora zeigt Oidipus und die Sphinx. „Es ist am Morgen vierfüßig, am Mittag zweifüßig, am Abend dreifüßig“, so beginnt die Rätselfrage, die die Sphinx der antiken Mythologie nach Oidipus vor den Toren Thebens stellt. Oidipus konnte das Rätsel lösen – Sie auch?

Große Kunst im kleinen Format (107)

Große Kunst im kleinen Format (107)
schlafende Frau, um 1645, Leonard Kern

Diese Skulptur aus rotem Alabaster stammt aus der Werkstatt des berühmten Bildhauers Leonard Kern. Ob er die schlafende Venus darstellen wollte, wissen wir nicht – aber in jedem Fall ist dies ein weiteres großes Meisterwerk im kleinen Format.

Schutzgott der Geburt (109)

Schutzgott der Geburt (109)
Terrakotta Bes, 1. Jh. v. Chr.

Der altägyptische Gott Bes wird stets als Zwerg mit krummen Beinen und fratzenhaftem Gesicht dargestellt. Seine Wirkkräfte umfassten den Schutz gegen das Böse allgemein; insbesondere war er aber Schutzgott der Geburt.

Verstärkte Rüstung (111)

Verstärkte Rüstung (111)
Turnierharnisch, 16. Jh.

Der Harnisch wurde bei einer besonderen Art des Turniers getragen, beim „Gestech“. Bei diesem Zweikampf zu Pferd wurde versucht, den Gegner aus dem Sattel zu stoßen. Deshalb ist die Rüstung in einigen Bereichen besonders verstärkt.