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5.000 Euro

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Patenobjekte für 5.000 Euro

Wahrhaft „Wahre Schätze“! Von Eirene, der Schönheit aus Ägypten, über die weltweit (fast) einzigartigen aztekischen Federschilde zu keltischen Dämonen: Entdecken Sie hier herausragende Zeugnisse der Kulturgeschichte Württembergs, Europas und der Welt.


Mit Gold geflickt (148)

Mit Gold geflickt (148)
Attische Schalen, Kleinaspergle, um 430 v. Chr

Die beiden Trinkschalen zeigen eindrucksvoll die weitreichenden Handelsbeziehungen und kulturellen Austauschprozesse während der Zeit der Kelten: Beide wurden um 450 v. Chr. in einer Athener Werkstatt hergestellt, einheimische Handwerker reparierten die antik zerbrochenen Stücke später mit Goldapplikationen in typisch keltischer Zierweise.

Südliche Vorbilder und keltische Interpretation (149)

Südliche Vorbilder und keltische Interpretation (149)
bronzene Schnabelkanne, Kleinaspergle, 430 v. Chr.

Die Schnabelkanne aus dem „Kleinaspergle" ist die lokale Umsetzung eines etruskischen Vorbildes. Die pausbäckigen Dämonenfratzen nehmen Elemente von mediterranen Satyrdarstellungen auf. Ausgeschenkt wurde jedoch wohl  eher Met als südlicher Wein – da blieb man keltisch.

Weltweit (fast) einzigartig! (150)

Weltweit (fast) einzigartig! (150)
Federschild, Mexiko, vor 1521

Nach der Eroberung des Aztekenreiches durch die Spanier 1521 gelangte  dieser aztekische Federschild in die Kunstkammer. Weltweit gibt es nur noch vier dieser Schilde! Bis heute haben die Vogelfedern ihre beeindruckende Farbenpracht bewahrt.

Goldene Rangabzeichen (152)

Goldene Rangabzeichen (152)
Goldscheibe, Kleinaspergle, 430 v. Chr.

Die mit Gold belegte und mit Perlkreisen, Leier-, Blatt- und Blütenmotiven geschmückte Zierscheibe war ursprünglich wohl an einem Kleidungsstück oder Ledergurt befestigt. Aufgrund ihrer Seltenheit ist zu vermuten, dass sie als eine Art Abzeichen einem kleinen, privilegierten Personenkreis vorbehalten waren.

Die Schönheit aus Ägypten (153)

Die Schönheit aus Ägypten (153)
Mumienporträt der Eirene, Ägypten, 40/50 n. Chr.

„Der zierlichste Anblick der Welt"" – so wurden Mumienporträts aus Ägypten bezeichnet, als man sie 1615 erstmals fand. Hier ist Eirene verewigt, eine elegante Schönheit mit einer typischen Frisur, wie sie auch Angehörige des römischen Kaiserhauses trugen.

Ein Herzstück (154)

Ein Herzstück (154)
Musiktisch, Stuttgart, ca. 1599

Der Musiktisch war ursprünglich im Zentrum der Kunstkammer im Alten Lusthaus aufgestellt. Kein Wunder – es ist ein echtes Bravourstück! Das württembergische Wappen prunkt mittig im farbigen und vergoldeten Dekor, den äußeren Abschluss bildet ein Lobgesang auf Herzog Friedrich, den der Italiener Giuseppe Biffi komponierte.

Kulturübergreifend (155)

Kulturübergreifend (155)
Priesterkopf, Ägypten, 1. Jh. v. Chr.

Dieser Priesterkopf aus dem Nildelta hat eine für Ägypten untypische Bart- und Haartracht. In der Szene, die auf der Rückseite eingemeißelt ist, sieht man ihn hingegen wieder in typischer Erscheinung: kahlköpfig, unbärtig und mit traditionellem Gewand. Diese kulturelle Vermischung von griechischen und ägyptischen Elementen ist bezeichnend für das ptolemäische Ägypten.