Gesprochene Antike 16.6.2026
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18 - 19.30 Uhr |
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| Eintritt | Kostenfrei |
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| Adresse | Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart |
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Wie regiert man eigentlich ein Weltreich? Einblicke in den Briefwechsel zwischen Kaiser Trajan und seinem Statthalter Plinius dem Jüngeren
Referent*in: Dr. Florian Groll (Universität Stuttgart)
Um das Jahr 110 n. Chr. trat der römische Senator Plinius der Jüngere seine Statthalterschaft in der kleinasiatischen Provinz Bithynia et Pontus an. Sein aus jener Zeit erhaltener Briefwechsel mit Kaiser Trajan stellt eine einzigartige Quelle zur Verwaltung des Römischen Reiches dar. Unter anderem geht es darin um so modern anmutende Probleme wie kaputte Stadtfinanzen oder ins Stocken geratene, nicht enden wollende Bauprojekte. Anhand ausgewählter Briefe soll im Vortrag danach gefragt werden, wie Trajan und Plinius mit diesen und anderen Themen aus der bunten Welt des Provinzlebens umgingen und welche Rückschlüsse sich hieraus auf die Funktionsweise des Römischen Reiches ziehen lassen.
Die Vortragsreihe „Gesprochene Antike“ ist eine Kooperation des Historischen Instituts der Universität Stuttgart, der Akademie für gesprochenes Wort und des Landesmuseums Württemberg. Im Reinhold Würth Saal stellen eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler und eine Sprecherin oder ein Sprecher gemeinsam spannende Themen der Antike vor.
Abbildung: Prof. Thilo Rothacker
