PresseinformationenAuf einen Blick

Große Sonderausstellung: Berauschend - 10.000 Jahre Bier und Wein

Ob Geburtstage, Silvester oder einfach der gemeinsame Feierabend, im sozialen Miteinander nimmt Alkohol eine bedeutende Rolle ein. Das ist aber kein Phänomen der Gegenwart: Seit 10.000 Jahren wird Bier und Wein hergestellt und konsumiert. Damals wie heute ist das Trinken alkoholischer Getränke in vielen Kulturen verwurzelt. War und ist Alkohol also der „Kitt“ unserer Gesellschaft? Und wie schafft er Gemeinschaft, Identität und zugleich soziale Abgrenzung? Diesen und weiteren spannenden Fragen geht die Große Sonderausstellung „Berauschend – 10.000 Jahre Bier und Wein“ ab 22. Okotober 2022 auf den Grund und spannt dabei einen Bogen von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Rund 250 beeindruckende Objekte veranschaulichen die Geschichte von Bier und Wein und verdeutlichen deren gesellschaftliche Rolle.

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Meine kleinen Schätze. Migrationsgeschichten in Alltagsdingen

Die Schausammlung des Museums der Alltagskultur in Waldenbuch ist seit Mai 2022 um die Perspektive der Migrationsgeschichte erweitert. Dafür wurde das digitale Storytelling-Projekt „Meine kleinen Schätze – Geschichten von Migration“ des SWR2 als dauerhafte Ergänzung in die Ausstellungsräume des Museums überführt. Der Wintermantel des Vaters, die Schneiderschere der Mutter: Menschen mit internationaler Familienbiografie wie Cem Özdemir oder Muhterem Aras erzählen anhand von zwei Gegenständen – kleinen Schätzen – ihre persönlichen Geschichten der Migration. Es sind Dinge, die sie mit ihrer Herkunft oder ihrem Leben in Deutschland verbinden, und zugleich Alltagsobjekte, wie sie im Museum der Alltagskultur vielfach zu sehen sind. Durch die Ergänzung entstehen neue Interpretationen und Perspektiven auf diese Objekte und damit auf den Alltag der Erzählenden. 

Die grafisch auf Tafeln dargestellten kleinen Schätze der Protagonist*innen setzen sich visuell von den sie umgebenden Ausstellungsobjekten ab. Die originalen Erzählungen können am jeweiligen Ort als Audiodatei über einen QR-Code abgerufen werden. Verteilt auf insgesamt 13 Stationen laden die kleinen Schätze zu einer Tour durch das ganze Haus ein.

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Die Dürnitz – das neue Museumsfoyer

Die Dürnitz. Ein Ort für alle

Nach 27 Monaten Bauzeit wird die Dürnitz, das Museumsfoyer des Landesmuseums Württemberg, am 18. September 2021, ab 11 Uhr, wiedereröffnet. Nach dem Umbau präsentiert sich die Eingangshalle in neuem Glanz mit heller und moderner Atmosphäre. Das Museumfoyer bietet nun einen einzigartigen Raum für Begegnung und Austausch im Herzen Stuttgarts, inklusive Museumsshop und Café. Damit wird an die historische Verwendung der Halle angeknüpft, denn die Dürnitz war bereits im Mittelalter das soziale Zentrum des Alten Schlosses. Sie diente damals als geheizter Gemeinschaftsraum und Speisesaal, in dem alle Hofangehörigen und Gäste zusammenkamen. Heute soll sich dort jede und jeder wohl- und willkommen fühlen.
 

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Ran an den Stoff!

Ran an den Stoff! Die Mode-Mitmachausstellung für Kinder und Familien“ – so heißt die Präsentation, die seit dem 24. Oktober 2020 im Kindermuseum Junges Schloss zu sehen ist. Sie richtet sich an Besucher*innen ab vier Jahren und ist Teil der Großen Landesausstellung „Fashion?! Was Mode zu Mode macht“. Aufgrund der mehrmonatigen pandemiebedingten Schließung seit November 2020 wurde die Laufzeit um ein Jahr verlängert: Statt bis 1. August 2021 ist „Ran an den Stoff!“ jetzt bis zum 31. Juli 2022 geöffnet. [...]

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