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Orte der Macht – Zentralorte als Ausdruck frühmittelalterlicher Herrschaft in Südwestdeutschland 02.05.2024

Uhrzeit

19:00 - 20:30 Uhr  

Eintritt

kostenfrei

Adresse

Reinhold Würth Saal, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart

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Ein Vortrag in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern

Dr. Jonathan Scheschkewitz ist stellvertretender Referatsleiter, Gebietsreferent Archäologische Denkmalpflege, Schwerpunktgrabungen im LAD, Esslingen.

Prof. Dr. Ralph Röber ist Honorarprofessor im Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und Mitglied im Leitungsteam des Archäologischen Landesmuseums (alm), Konstanz.


Während das 9./10. Jahrhundert in gesellschaftlicher und sozialer Hinsicht nahtlos an Entwicklungen des vorherigen Jahrhunderts anknüpft, werden in dieser Zeit in Südwestdeutschland erstmals Zentralorte als Ausdruck geistlicher und weltlicher Macht fassbar. Sie hatten verschiedene Funktionen, unter anderem konnten sie zur Repräsentation einer Elite oder als religiöses oder wirtschaftliches Zentrum dienten. Durch die Schriftquellen treten Pfalzorte und Königshöfe aber auch Bischofssitze, Klöster und Stifte in Erscheinung, aus denen sich in den späteren Jahrhunderten florierende Städte entwickeln konnten.
Deren Frühzeit wird durch die archäologischen Ausgrabungen der letzten Jahrzehnte zunehmend greifbar. Daneben treten auch andere Fundstellen mit ähnlichem Charakter in Erscheinung, deren einstige Bedeutung nur archäologisch nachweisbar ist.


Die Veranstaltung wird als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Der Präsenzvortrag wird dabei zeitgleich als Live-Stream im Internet über ClickMeeting übertragen aber nicht aufgezeichnet.

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© Porphyr (Foto: Yvonne Mühleis), Goldring: Museum Ulm, Münzen (Foto: Matthias Ohm): Landesmuseum Württemberg