Musikinstrumente
und Klanglabor
Haus der Musik | Schillerplatz
  öffnet 08.03.2024 um 10 Uhr

Gerne begrüßen wir Sie bis auf Weiteres freitags bis sonntags zwischen 10 und 17 Uhr im Haus der Musik. Über aktuelle Veranstaltungen im Haus der Musik informieren Sie sich bitte unter Veranstaltungen.

Musikinstrumente und KlanglaborHaus der Musik am Schillerplatz

Das Haus der Musik ist ein beliebter und lebendiger Treffpunkt für Musikfreunde mitten in Stuttgart. Hier zeigt das Landesmuseum Württemberg herausragende Stücke aus seiner bedeutenden Sammlung historischer Musikinstrumente.

Der Konzertsaal im Erdgeschoss empfängt mit einem Rundgang zur Entwicklung der Tasteninstrumente vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Einige davon werden regelmäßig bei Konzerten gespielt: darunter Hammer- und Tangentenflügel, ein Doppelflügel von Pleyel und ein original erhaltenes französisches Cembalo aus der Zeit Ludwigs XIV. In „Unerhört! Musikinstrumente einmal anders“, der Ausstellung im 1. Obergeschoss, stehen ungewöhnliche Instrumente und Klangkörper jenseits der traditionellen Orchesterbesetzung im Fokus. Die Präsentation „Klangwelten mit Migrationshintergrund“ im 2. Obergeschoss umfasst Instrumente von der Renaissance bis hin zu selbstspielenden Musikinstrumenten im 19. und 20. Jahrhundert. Das „Kuriose Klanglabor“ im 3. Obergeschoss lädt Kinder und experimentierfreudige Erwachsene an interkativen Stationen zum Ausprobieren, Experimentieren und Mitmachen ein.

Flyer (PDF)
Unerhört! Musikinstrumente einmal anders

Die Welt der Musikinstrumente steckt voller Überraschungen: Die außergewöhnlichen Instrumente der Ausstellung "Unerhört!" zeigen dies auf den ersten Blick. Die hier ausgestellten, beeindruckenden Klangkörper wurden von experimentierfreudigen Spielern und innovativen Instumentenbauern erdacht und konstruiert. Die Vielfalt reicht vom Klavier mit Knopftastatur über die Glasharfe und die Spazierstockflöte bis zur Tanzmeistergeige. Auf vergnügliche Weise werden traditionelle Erwartungen und Vorstellungen hinterfragt. „Unerhört!“ ist mehr als eine klassische Instrumentenschau. Neben Hörbeispielen laden Mitmachelemente zu Klangforschungen ein, etwa die Regenschirm-Geige oder das Flaschophon.

Ein eigener Ausstellungsraum stellt die Welt der elektronischen Klänge vor. Gezeigt werden elektronische Musikinstrumente aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, von kleinen Tascheninstrumenten bis zu großen elektronischen Orgeln. Sie prägten die Ästhetik der Populärmusik bis zur Einführung der digitalen Musik Anfang der 1980er Jahre. Videos und Musikbeispiele erläutern die Verwendung, Geschichte und Mechanik dieser Instrumente.

Klangwelten mit Migrationshintergrund

Die Präsentation „Unsere Musikinstrumente. Klangwelten mit Migrationshintergrund“ spannt einen chronologischen Bogen von Renaissance-Instrumenten bis zur mechanischen Musikerzeugung und -wiedergabe im 19. und 20. Jahrhundert. Dabei wird keine vollständige Musikgeschichte abgebildet; vielmehr werden entsprechend den Sammlungsschwerpunkten ausgewählte Einblicke in die Wechselwirkung von Klangideal und Instrumentenbau gegeben.

Vielen Europäern ist nicht bewusst, in welchem Umfang die christlich-europäische Musikkultur wesentliche Anregungen aus dem islamisch-arabischen und dem asiatischen Kulturkreis erhielt. Vor diesem Hintergrund nimmt die Ausstellung Bezug auf die außereuropäischen Vorbilder für den europäischen Instrumentenbau. Musikbeispiele machen die Entwicklungslinien nachvollziehbar und laden dazu ein, internationale Klangwelten zu genießen. Zurnā und die Schalmei sowie die hieraus entwickelte Oboe können hörend verglichen werden.

Kurioses Klanglabor

Im "Kuriosen Klanglabor" werden unterschiedliche Arten der Klangerzeugung auf unterhaltsame Weise vorgestellt und erfahrbar. Hier kann nach Herzenslust selbst musiziert werden: Summtopf, Wasserorgel, Kuhglockenklavier, singende Säge oder klingender Besen bringen völlig neue Klangerfahrungen mit sich. Für so manchen Laut sind auch Intuition und gezielter Körpereinsatz gefragt. Beim Chladni-Kasten und dem Theremin werden faszinierende akustische Phänomene mit einbezogen. Krönender Abschluss ist der Boxsack „Beathoven“ mit eingebautem Sampler und Verstärker, dem sich beim Boxen verschiedene Klänge entlocken lassen. Sogar das Thema einer berühmten Sinfonie kann „geboxt“ werden.

Tasten-, Saiten- und Blasinstrumente aus dunklem Holz in Ausstellungsraum.
Verschiedene Instrumente in Vitrinen und auf Stelen.
Einblick in den Ausstellungsraum. Links eine große, bemalte Trommel auf einem Podest.
Ausstellungsraum mit Saiteninstrumenten in Vitrinen und Infoheftchen zum Mitnehmen.
Blick auf eine Jukebox, einen Flügel und weitere Instrumente im Ausstellungsraum.

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Hören, wie ein 400 Jahre altes Cembalo, eine Spazierstockflöte oder eine türkische Zurna klingen! Zahlreiche Musikbeispiele ergänzen die ausgestellten Schätze der Sammlung und lassen in historische, experimentelle und internationale Klangwelten eintauchen. Entwicklungen der gezeigten Musikinstrumente und Bauformen können nachvollzogen und deren Klangvielfalt erlebt werden.

Der Audioguide kann kostenfrei ausgeliehen werden. Die Audiotour wurde realisiert mit tonwelt.

Johann Gottlieb Nauman (1741-1801), Sonate Nr. 11 für Glasharmonika (Beginn)
Bruno Hoffmann

 

Jean Baptiste Lully (1632-1687), Menuett, aus Le Bourgois gentilhomme (1670)

 

Bernardo Storace (1637-1707), Partite sopra il cinque passi, Jörg Halubek

 

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