Der Herkunft auf der Spur – Erstcheck-Projekt Provenienzforschung

Das Landesmuseum Württemberg baut seine Provenienzforschung zu NS-Raubgut weiter aus: Ein neues, vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördertes Projekt untersucht rund 700 Objekte aus den kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen des Hauses auf ihre Herkunft. Ziel des sogenannten „Erstchecks“ ist es, erste Hinweise auf Kulturgüter zu finden, die Menschen während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgungsbedingt entzogen wurden – und weiteren Forschungsbedarf festzustellen. Katharina Hardt bearbeitet als neue Provenenienzforscherin am LMW das Projekt.