Header

ProvenienzforschungMission Statement

Provenienzforschung bezogen auf NS-Raubgut und auf in kolonialem Unrechtskontext erworbene Objekte

Das Landesmuseum Württemberg ist sich als kulturhistorisches Museum seiner historischen Verantwortung bewusst und stellt sich daher auch den problematischen Aspekten seiner Vergangenheit. So befördern wir seit 2009 die Provenienzforschung, die sich insbesondere mit dem NS-verfolgungsbedingten Entzug von Objekten während der Jahre 1933 bis 1945 befasst. Als Ergebnis dieser Recherchen konnten wir bereits mehrere Kunstwerke aus unseren Sammlungen restituieren. Alle Objekte, die verfolgungsbedingt entzogen wurden und bei denen die ursprünglichen Eigentümer bislang nicht ermittelt werden konnten, sind auf der Website des Landesmuseums Württemberg sowie in der Datenbank Lost Art veröffentlicht. 

Wir befassen uns auch mit Fragen nach dem kolonialen Kontext von Objekten in unserem Haus. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema betrachten wir als einen wichtigen Teil unserer Museumsarbeit und stehen im zunehmend engen Austausch mit externen Expert*innen, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg sowie anderen Museen. Unser Ziel ist es, bei Objekten aus kolonialen Kontexten deren Geschichte und insbesondere die Erwerbsumstände zu rekonstruieren und zu dokumentieren.